Häufig gestellte Fragen

Über UNs

Wir sind eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen politischen Hintergründen und Erfahrungen, die sich im CSD Hildesheim e.V. zusammengeschlossen haben, um gemeinsam den Christopher Street Day (CSD) in Hildesheim zu organisieren.

Unser Ziel ist es, Hildesheim bunter, offener und sichtbarer zu machen. Mit dem CSD wollen wir ein starkes Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung setzen.

FAQ

  • Der erste CSD war die Feier des Jahrestages des Stonewall Riots  von 1969. Mit diesem Gedenkmarsch wurde gegen Diskriminierung von queeren Menschen protestiert. Diese Art des Protests wurde auch in anderen Ländern aufgenommen, so auch zum 10. Jahrestag 1979 nach Deutschland mit einem CSD in Berlin.

    CSDs können heute verschiedene Formen annehmen und Ziele haben. So gibt es teils riesige Paraden, bei denen verschiedenste Organisationen, Parteien und Firmen eigene Wagen haben. Teils werden diese kritisch betrachtet, da sie weniger Demonstration für die Anerkennung queerer Rechte und mehr eine Feier einer bunten Gesellschaft sind. Auch der Begriff Pinkwashing – also das Vorgeben einer Identifizierung mit der queeren Bewegung, um tolerant zu wirken, fällt in diesem Zusammenhang.

    Es gibt auch kleinere CSDs, oft in eher ländlichen Regionen, die allein aufgrund ihrer Größe und ihres Standortes oft mehr eine Demonstration für die Anerkennung queerer Menschen und Rechte sind. Die meisten CSDs in Deutschland fallen irgendwo dazwischen.

  • CSD heißt ausgeschrieben Christopher Street Day und kommt von der Christopher Street in Manhattan, New York. Dort lag in den 60er Jahren das Stonewall Inn, ein queerer Club. Dieser wurde durch Razzien und politische Maßnahmen durch die Polizei unterdrückt und schikaniert, da die dortigen Menschen sich oft nicht an die damals noch geltenden „Sittengesetze“ hielten und die Bar trotz fehlender Lizenz zum Verkauf von Alkohol diesen verkaufte. Diese Gesetze beinhalteten beispielsweise, dass eine Person sich „geschlechtsadäquat“ kleiden musste.

    Nach einer dieser Razzien folgte ein Aufstand der queeren Community (am 28.06.1969), welcher als Stonewall Riots bekannt wurde. Dabei beteiligte in der Szene bekannte Menschen wie Marsha P. Johnson, Sylvia Rivera, Stormé DeLarverie und Miss Major Griffin-Gracy engagierten sich vorher und auch danach für die Rechte unterdrückter Gruppen. Der Aufstand mobilisierte viele Menschen in den USA, für queere Rechte zu kämpfen.

  • Wenn du oder deine Gruppe einen Stand haben wollen, Teil des Programmes sein wollen oder anders ein Teil  beim nächsten CSD in Hildesheim sein wollen, bist du auf unserer Website richtig. Hier findest du verschiedenste Formulare, mit denen du uns sagen kannst, was du gerne machen möchtest.

    Auch wenn du einfach mitorganisieren und -gestalten willst, findest du hier ein Formular, oder melde dich bei uns über Instagram oder per Mail. Wir versuchen dir dann zeitnah zu antworten.

  • Unser Verein wird durch Spenden und Fördergelder finanziert.

    Wir beantragen zum einen fleißig Fördergelder von unterschiedlichen Fördertöpfen. Spenden bekommen wir außerdem von Vereinen, Unternehmen und anderen Organisationen, die uns unterstützen. Zum anderen gibt es aber auch viele Menschen aus der Community, die das Zustandekommen des CSD möglich machen.

    Da wir gemeinnützig sind, verwenden wir dieses Geld ausschließlich für den CSD.

  • Unsere Arbeit ist ehrenamtlich. Das heißt wir werden nicht durch Geld für unsere Zeit und unser Wissen entlohnt. Trotzdem freuen wir uns, eine tolle Demonstration und Plattform für queere Menschen zu bieten.